Montag 23. März 2026, 19-21:30 Uhr, Haus des Engagements
Von Coronaleugner*innen, Burschis* über Reichsbürger*innen und AfD bis hin zur Identitären Bewegung. Über die rechte Szene in Freiburg und ihre Erscheinungsformen – Erklärungen und Analysen.
Mit Stefan Brandstetter
Im Dezember 2022 schreckte uns eine Nachricht auf: Bei Großrazzien im ganzen Land wurden 23 Personen festgenommen, die einer heterogenen rechten Szene zuzuordnen sind. Dieses „Patriotische Union“ genannte Netzwerk um Prinz Reuß plante, den Bundestag zu stürmen und dabei, anders als im Sommer 2020, nicht zu scheitern. Abgeordnete, die auf ihren Feindeslisten standen, sollten in Geiselhaft genommen werden; durch Anschläge auf die Stromversorgung und weitere Infrastruktur hofften sie, bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen. Und sie meinten es ernst. Das Netzwerk vereinte Reichsbürger, alte und neue Nazis sowie Querdenkende, und etliche andere Akteure.
Die Negativbewertung von demokratischen, offenen und inklusiven Gesellschaftsformen sowie der Ruf nach autoritären Strukturen nimmt zu – nicht nur innerhalb der klassischen Rechten; dabei werden auch überzeugte Faschisten anschlussfähig und gewinnen an Einfluss.
Wer im Raum Freiburg die Akteure der rechten Szene sind, wie sie vorgehen, wie sie vernetzt und woran sie zu erkennen sind, ist das Thema des Vortrags. Hierbei wird auch auf das Wording der „neuen Rechten“ eingegangen.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter vvn-bda.freiburg@gmx.de an.
Eine Veranstaltung vom VVN – BdA
Sprache(n): Deutsch
Barrierefreiheit: Veranstaltungsraum und Toilette berollbar (Rampe mit 10% Steigung), keine akustische Verstärkung. Detaillierte Informationen auf https://haus-des-engagements.de/ueber-uns/barrierefreiheit/
Foto: Kai Schwerdt