Veranstaltungen

Vortrag: Die Autoritär-populistische Grenze

Freitag 13. März 2026, 20 Uhr, Mensa der Hebelschule, Engelbergerstraße 2

Mit Sabine Hess

Das europäische Grenzregime radikalisiert sich: Rechtsverstöße wie Pushbacks sind systemische Praxis, Gerichtsurteile werden ignoriert und illiberale Praktiken in Recht gegossen. Gleichzeitig erleben wir europaweit einen massiven Rechtsruck, begleitet von aggressiven anti-migrantischen Debatten und Politiken. Mit Sabine Hess, Direktorin des Centers for Global Migration Studies an der Universität Göttingen, zeichnen wir nach, wie beides die autoritären Entwicklungen befeuert.

Eine Veranstaltung von Aktion Bleiberecht

Sprache(n): Deutsch

Barrierefreiheit: Raum ist barrierefrei, inklusive Toilette. Veranstaltung wird akustisch verstärkt.

Foto: Pao.photo CC BY-NC-ND 2.0

Workshop: Women Self-Navigation

Samstag 14. März 2026, 14 – 16 Uhr, Haus des Engagements

Ein Empowerment Workshop für Frauen of Color

Women Self-Navigation bietet Frauen einen Raum zur Stärkung ihres Selbstbildes und Mindsets. In einem praxisorientierten und wirkungsvollen Workshop erhalten die Teilnehmerinnen konkrete Werkzeuge, um ihr Selbstvertrauen zu stärken und mehr Klarheit für ihren persönlichen Lebensweg zu entwickeln.

Eine Veranstaltung von Ghana Union Freiburg e.V.

Der Workshop ist kostenlos.

Sprache(n): Deutsch und Englisch

Barrierefreiheit:  Zugang über Rampe (10% Steigung) möglich; (berollbare) All-Gender Toiletten Detaillierte Informationen auf https://haus-des-engagements.de/ueber-uns/barrierefreiheit/

Foto: Ghana Union

Workshop: Forumtheater gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

Sonntag 15. März 2026, 15 – 18 Uhr, SUSI-Bewohner*innentreff, Vaubanallee 2

Wie das Thema Rassismus in der Bildungsarbeit behandelt werden kann (Methode aus dem Theater der Unterdrückten)

Mit Wolfgang Albrecht (Forumtheater Freiburg)

Im Theater der Unterdrückten wird die Realität nicht nur so gezeigt, wie sie ist, sondern auch – noch wichtiger – wie sie sein könnte. Dafür leben wir schließlich – um zu werden, was wir potenziell sein könnten.“
Augusto Boal

Im ersten Teil des Workshops setzen wir das Forumtheater-Modul zu Diskriminierung und Ausgrenzung praktisch um. Nach einer Aufwärmphase mit Theaterübungen wird ein kurzes Stück aus den Erfahrungen der Teilnehmenden erarbeitet. Dieses Stück endet in einem äußeren oder inneren Konflikt. In der Aufführung wechseln sich Zuschauende für Schauspielende ein und probieren andere Handlungen zur Konfliktlösung praktisch aus.

Im zweiten Teil reflektieren wir, was im Modul gut ist, was eventuell verbessert werden könnte und worauf zu achten ist, wenn wir es zum Thema Rassismus einsetzen.

Der Workshop richtet sich an Menschen in der Bildungsarbeit und an alle Interessierten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung an info@forumtheater-freiburg wird gebeten.

Eine Veranstaltung des Forumtheater Freiburg

Sprache(n): Deutsch, bei Bedarf auch Englisch möglich

Barrierefreiheit: Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.

Foto: Wolfgang Albrecht

Workshop: Flucht & Asyl – Argumentieren & Widersprechen

Dienstag 17. März 2026, 14 – 17 Uhr, Haus des Engagements

Ein Argumentationstraining gegen rechte Parolen

Der Workshop vermittelt Hintergrundwissen zu Asyl und Migration und zeigt Strategien, wie man diskriminierenden Aussagen und Stammtischparolen (selbst)bewusst entgegentreten kann. Mit praktischen Übungen stärken wir die eigene Haltung und fördern eine solidarische Argumentationskultur.

Eine Veranstaltung von Aktion Bleiberecht und dem iz3w

Der Workshop ist kostenlos. Teilnehmendenzahl begrenzt. Bitte um Anmeldung an workshop@aktionbleiberecht.de

Sprache(n): Deutsch

Barrierefreiheit: Zugang über Rampe (10% Steigung) möglich; (berollbare) All-Gender Toiletten Detaillierte Informationen auf https://haus-des-engagements.de/ueber-uns/barrierefreiheit/

Foto: Nathan Spasic

Vortrag: Kleider machen Leute

Mittwoch 18. März 2026, 19.00 – 21.30 Uhr, Ort: Haus des Engagements, Veranstaltungsraum.

Die Funktion und Bedeutung von rechten Kleidermarken, Codes, Akronyme, Runen und Symbole.

Mit Stefan Brandstetter

Rechtsextremismus ist mehr als eine Ideologie, für Anhänger*innen der rechten Szene bestimmt er die ganze Gestaltung des Lebens und des Alltags. Menschen mit rechtem Lifestyle kaufen Nazi-Kleidung in rechten Szene-Läden, teilen antifeministische und rassistische Witze, besuchen am Wochenende Demos und Konzerte und suchen auch räumlich die Nähe zu anderen Gleichgesinnten. Ein wichtiger Bestandteil Rechter Lebenswelten ist dabei eine Rechte Ästhetik in Form von rechten Kleidermarken, Codes, Akronymen, Runen und Symbolen, aber auch Musik mit rechtsextremen Inhalten. Diese erleichtert es Gleichgesinnten sich untereinander zu erkennen, sich zu orientieren, sich zuzuordnen, miteinander zu kommunizieren sowie sich gegenüber anderen abzugrenzen. Aber was bedeutet Rechter Lifestyle? Was sind Rechte Lebenswelten, wie gestalten sich diese? Was sind rechte Kleidermarken, Codes, Akronyme, Runen und Symbole? Was sind deren Funktion und welche Bedeutung haben diese?  Wie können wir diese erkennen? Welche Gegenstrategien haben wir gegenüber Rechte Lebenswelten? Der Abend versucht Antworten auf diese Fragen zu finden.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter vvn-bda.freiburg@gmx.de

Eine Veranstaltung vom VVN – BdA

Sprache(n): Deutsch

Barrierefreiheit: Zugang über Rampe (10% Steigung) möglich; (berollbare) All-Gender Toiletten Detaillierte Informationen auf https://haus-des-engagements.de/ueber-uns/barrierefreiheit/

Foto: Recherche Netzwerk Berlin

Podiumsdiskussion: Antiziganismus in Deutschland – bundesweit, in Baden-Württemberg und konkret in Freiburg

Mittwoch, 18. März 2026, Kommunales Kino, Urachstraße 40, 79102 Freiburg

Die Melde- und Informationsstelle gegen Antiziganismus (MIA Berlin) informiert über die Wirkweise ihrer Arbeit und stellt dabei auch ihren letztjährigen themenspezifischen Bericht für den Bereich Kita/Schule vor. Konkrete Erfahrungen aus der 2024 in Freiburg durchgeführten partizipativen Bildungsstudie sowie die eindrücklichen Erfahrungen der Freiburger Bildungsberaterinnen erläutern die Situation vor Ort und fokussieren somit konkret die Erfahrungen der Minderheit. Beispiele aus ganz Baden-Württemberg vervollständigen den Überblick, bevor im Rahmen eines Podiumsgesprächs der Austausch mit dem Publikum erfolgt.

Moderation: Luisa Lindenthal

Eintritt frei

Veranstalter: Verband deutscher Sinti und Roma, Baden-Württemberg e.V., Projekt ReFIT Freiburg

Eine Kooperation von Kommunales Kino, Fairburg e.V., iz3w, Ev. Erwachsenenbildung.

Sprache(n): Deutsch

Barrierefreiheit: Berollbar, ausgewiesener Platz für Rollstuhlfahrer*innen, Induktives Hörsystem verfügbar.

Kinder-Lesung: Rauf und Runter – frei nach dem Bilderbuch „Ein Tag, ein Aufzug“

19. März 2026, 15-16 Uhr, Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b (neuer Standort in der Staudinger Gesamtschule)

Eine spannende Geschichte mit Geschichtenerzählerin Nikola Hübsch

Im Hochhaus gibt es einen Aufzug. Mit dem fahren die Menschen rauf und wieder runter. Große und kleine Menschen, alte und junge – Menschen, die hier im Haus wohnen, Menschen von hier und von überall her. Das Hochhaus ist ihr gemeinsames Zuhause. Alle brauchen den Aufzug – also Knopf drücken und rauf oder runter.

Aber an diesem Tag ist irgendwas merkwürdig…Es scheint so, als gäbe es ein Geheimnis…gemeinsam versuchen wir, das Geheimnis zu lösen.

Nach dem Erzählen ist Zeit für Malen oder für das Geschichtenweiterdenken.

Für Menschen jeden Alters aber besonders für Kinder von 4-6 Jahren.

Eine Veranstaltung von Partnerschaft für Demokratie Freiburg

Barrierefreiheit: Die gesamte Stadtteilbibliothek ist barrierefrei.

Sprache(n): Deutsch

Foto: Cristina Petit, Chiara Ficarelli: Ein Tag, ein Aufzug (ACHSE, 2025)

Austausch: Wie geht es mir mit dem Rassismus in unserer Gesellschaft?

Freitag 20. März 2026, 17-19 Uhr, Haus des Engagements, weißer Raum

Wir leben in einer Gesellschaft, die durch rassistische Strukturen geprägt ist. Auch viele weiße Menschen beschäftigen sich deshalb mit Rassismus. Sie möchten zu einer Gesellschaft beitragen, in der es keine Diskriminierung aufgrund von Merkmalen wie Herkunft oder Religion gibt. Wie geht es ihnen damit, Teil dieser Gesellschaft zu sein? Welche Verantwortung tragen sie? Wie kann ein guter Umgang mit ihrer ambivalenten Rolle als weiße Menschen in einer rassistisch geprägten Gesellschaft aussehen?

Das von Mehr Demokratie e.V. entwickelte Dialogformat bietet einen Raum, in dem Menschen von ihren Gefühlen und Erfahrungen sprechen und einander aufmerksam zuhören. Der klare Rahmen fördert Austausch und Verständigung.
Nach einer kurzen Einführung bilden sich kleine Gruppen. In diesen spricht nacheinander jede Person für vier Minuten und die anderen hören zu, ohne zu kommentieren oder nachzufragen. Insgesamt finden drei Gesprächsdurchgänge statt. Zum Abschluss tauschen sich alle über die gemachten Erfahrungen aus.

Das Format bietet einen Raum zum Austausch für weiße Menschen.

Moderation: Silke Marzluff (weiß)

Teilnahme nur mit Anmeldung bis 15.3.2026 unter marzluff@we-mi.de

Eine Veranstaltung von Werkstatt Miteinander

Sprache(n): Deutsch

Barrierefreiheit: Zugang über Rampe (10% Steigung) möglich; (berollbare) All-Gender Toiletten Detaillierte Informationen auf https://haus-des-engagements.de/ueber-uns/barrierefreiheit/

Foto: Gustaf Ohrnell Hjalmars, CC-BY-NC-SA