Internationale Wochen gegen Rassismus vom 13.-29. März 2017 in Freiburg

respect! Das Freiburger Netzwerk für kritische Bildungsarbeit lädt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus auch in 2017 wieder zu zahlreichen Voträgen, Workshops, Filmen, Stadtrundgängen und Aktionen ein.

Der Auftakt findet am 13. März im Theater Freiburg statt mit einem Vortrag über die Situation von Geflüchteten an der ungarischen Grenze. Im Anschluss wird die Ausstellung „Blackbox Abschiebung“ eröffnet, die bis zum 30. März im Theater zu sehen ist. In den Workshops und Vorträgen der Wochen gegen Rassismus können sich Interessierte kostenfrei über aktuelle Themen fortbilden, wie etwa am 15. März in einem Workshop über „Hate Speech“ oder am 24. März in einem Vortrag über die Selbstwahrnehmung rechtspopulistischer Bewegungen.

Der Internationale Tag gegen Rassismus, der 21. März wird in diesem Jahr mit mehreren Aktionen begangen: Am Vormittag veranstaltet der SC Freiburg zusammen mit den Freiburger „Schulen ohne Rassismus“ ein buntes Fußballturnier, um 12.00 Uhr tritt der Bettlerchor am Bertoldsbrunnen in der Innenstadt auf und das Netzwerk für Gleichbehandlung wird mit kleinen Aktionen in der Straßenbahn und an einigen Haltestellen ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Ab 15.00 Uhr kann man bei einer antifaschistischen Stadtführung erfahren, wie sich der schrittweise Aufstieg der NSDAP in den 1930er Jahren vollzogen hat.

 

hier findet ihr > das Programm und > den Flyer


1966 hatten die Vereinten Nationen den 21. März zum Welttag gegen Rassismus erklärt. Er erinnert an das „Massaker von Sharpville“ in Südafrika: Bei einer friedlichen Demonstration am 21. März 1960 starben 69 Menschen der schwarzen Opposition durch die Gewehre und Gewalt der Polizei.

Workshop: Spuren des Kolonialismus

Workshop: Vergangen und doch gegenwärtig – Spuren des Kolonialismus

… so lautet ein neuer Projekttag bei fernsicht. Am Freitag, den 08. Juli von 14 bis 18 Uhr stellen wir den Projekttag vor und diskutieren die Module in Kleingruppen gemeinsam. Ziel des Mini-Workshops ist es, die Methoden des Projekttages zu vermitteln. Der Workshop richtet sich an TeamerInnen und in der politischen Bildung aktive Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten und einen Blick auf die heutige Relevanz von kolonialer Vergangenheitsbewältigung werfen möchten.
Ort: iz3w, Kronenstraße 16 A / Hinterhaus
mit: Anna Laiß und Martina Backes
Die Teilnahme ist kostenlos
Um Anmeldung per Mail an bildung@iz3w.org wird gebeten
Die didaktische Anleitung zu den Modulen des Projekttages sind auf der Homepage von fernsicht als pdf verfügbar:
Infos zum Projekttag:
Das offizielle Ende des deutschen Kolonialreichs ist bald einhundertjährige Vergangenheit. Welchen Erkenntnisgewinn verspricht eine Sichtweise, die Deutschland heute als postkoloniale Gesellschaft betrachtet? Was lernen wir aus der Geschichte? Über die hiesige Gesellschaft und über den Globalen Süden? Was können Menschen heute aus den anti-kolonialen Stimmen von damals erfahren? Wie kann in der Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte eine starre Sicht auf Täter-Opfer-Kategorien verhindert werden? Was kann aus historischen Situationen für die aktuellen und konfliktiven Aushandlungsprozesse in der heutigen Gesellschaft gelernt werden?

fernsicht – die süd-nord-politische Bildungswerkstatt im iz3w – betrachtet Deutschland als eine postkoloniale Gesellschaft. Als Bildungswerkstatt mit einer rassismuskritischen und auf Menschenrechten basierenden Bildungsarbeit sehen wir die kontroverse Auseinandersetzung mit Kolonialismus daher als Notwendigkeit an.

Zugleich birgt diese aktive Beschäftigung mit historischen kolonialen wie auch zeitgenössischen postkolonialen Strukturen und Wissensformen ein Potenzial, das wir unbedingt nutzen wollen: Sie erlaubt, auch mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gerade in Zeiten der Zuwanderung und sich manifestierender menschenfeindlicher Stimmungen und reaktionärer Tendenzen eine Orientierung im Sinne solidarischen Handelns zu erarbeiten.

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 29. Februar – 22. März 2016 in Freiburg

respect!, das Netzwerk für kritische Bildungsarbeit, lädt zusammen mit zahlreichen KooperationspartnerInnen dazu ein, die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit Vorträgen, Workshops, Theateraufführungen, Hörbar, Filmvorführungen, Lesungen sowie Stadtrundgängen in Freiburg zu zelebrieren.

Die vielfältigen Veranstaltungen vom 29. Februar bis 22. März 2016 behandeln unter anderem die Freiburger Kolonialgeschichte, bieten einen Undercover-Einblick in die aktuelle Naziszene, zeigen die Odyssee Geflüchteter im Kontext deutscher Abschiebepolitik auf und bieten Gelegenheit, sich in Workshops mit den eigenen Vorurteilen auseinander zu setzen.

Das gesamte Programm findet ihr hier sowie im Veranstaltungsflyer.

1966 hatten die Vereinten Nationen den 21. März zum Welttag gegen Rassismus erklärt. Er erinnert an das „Massaker von Sharpville“ in Südafrika: Bei einer friedlichen Demonstration am 21. März 1960 starben 69 Menschen der schwarzen Opposition durch die Gewehre und Gewalt der Polizei.

Internationale Wochen gegen Rassismus 14.-31. März 2015

respect!, das Netzwerk für kritische Bildungsarbeit veranstaltete 2015 zusammen mit vielen KooperationspartnerInnen zum zweiten Mal die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Freiburg. Vom 14. bis zum 31. März wurden Vorträge, Workshops, Filme, Stadtführungen, Theater, Konzerte und Aktionen geboten.

Den Veranstaltgungsflyer mit unserem kompletten Programm gibt es hier.

1966 hatten die Vereinten Nationen den 21. März zum Welttag gegen Rassismus erklärt. Er erinnert an das „Massaker von Sharpville“ in Südafrika: Bei einer friedlichen Demonstration am 21. März 1960 starben 69 Menschen der schwarzen Opposition durch die Gewehre und Gewalt der Polizei.

 

Kleine Presseschau der Woche …

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